(Hier finden sich Infos zum Thema "Lernen aus Fehlern" und zum Thema Abfälle beim Ausbau)

Sonstiges

Beim Ausbau treten so manche Dinge zu Tage, an die man nicht immer von Anfang an gedacht hat...

Ein paar davon möchten wir hier erwähnen.

 

Abfälle/ Wertstoffe

Beim Rück-, Aus- und Umbau entstehen eine ganze Menge Abfälle. Dabei handelt es sich um:

  • Schrott beim Rückbau der Feuerwehrtechnik. Der Wert ist gering - immerhin zahlt man nichts für die Entsorgung.
    Entsorgung beim Schrotthändler oder Recyclinghof. Nur mit größerem Fahrzeug, nicht mit dem PKW zu transportieren.
    Teilweise lassen sich einzelne Komponenten (Rolläden, Schubläden, Alubleche, Dachboxen, Sitze, etc)  verteilen.
  • Rückbau der Bundeswehr-Shelter-Inhalte und Anbauten. Teilweise lassen die sich über Gebrauchtwarenportale wie Ebay-Kleinanzeigen ganz gut verteilen. 
  • Reiniger-, Farbreste. Müll von Lackieraktionen
  • Unmengen an leeren Sika-Dosen
  • Ausschnitte von Fenstern und Türen
  • Unmengen an Verpackungsmaterialien der EInbauten.

 

Fehler

Beim nächsten Projekt wird alles besser :-)

Es gibt durchaus Dinge, die würden wir mittlerweile anders machen. Details habe ich in den Ausbauberichten genannt und meist als "NACHTRAG" gekennzeichnet. Grundsätzliche Erkenntnisse:

  • Zwischenrahmen des Fahrzeugs:
    Wir haben den originalen Zwischenrahmen erhalten und bauen darauf auf. Das funktioniert ganz gut so und hat uns etwas Aufwand erspart und bietet ein paar ganz nette Details (Staukästen, Klappen,..). Aber: Die Verschränkung des Aufbaus würde mit einem "richtigen" federgelagerten Zwischenrahmen etwas kontrollierter erfolgen. Der Feuerwehrzwischenrahmen ist nicht so sehr Offroad-geeignet. Ob sich der aktuelle Zwischenrahmen bewährt wird sich zeigen...
  • Fahrzeugsitze:
    Hier haben wir gebrauchte Sitze beschafft, die nicht unbedingt so gut in das eigentlich recht kleine Fahrerhaus gepasst haben. Hier hätte wir im Vorfeld gründlicher recherchieren und nachmessen sollen. Die Folge: die vorgesehen Sitze wurden an neue Besitzer weiter gegeben und die Beifahrer sitzen nun auf einer richtig guten Doppelsitzbank mit einer klappbaren Rückenlehne und Gurten.
  • Weniger ist mehr (Sikaflex-Würste müssen nicht dick sein, Angstnieten bringen häufig nicht viel,...)
  • Bei vielen Dingen fehlte schlicht die Erfahrung in der Ausführung. Während die Planung immer einigermaßen gut gelang, sah dann die Realität manchmal etwas komplexer aus. Viele Themen waren technisch neu für uns, vieles musste erst gelernt werden. Das ist nicht schlimm, führt aber manchmal zu Lösungen, die man im Nachhinein so nicht mehr machen würde. Das können auch Kleinigkeiten sein. Anderen fällt so etwas nicht unbedingt auf (hoffentlich).